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Schimmelbildung
in Dachkonstruktionen |
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| Insbesondere in den letzten zwei bis drei Jahren haben sich in einigen Dachkonstruktionen noch während der Neubauphase oder kurz nach Fertigstellung der Gebäude an den hölzernen Dachkonstruktionen bzw. aufliegenden Holzwerkstoffplatten Schimmelbildungen in zum Teil sehr großem Umfang gezeigt. Diese Schimmelbildungen führen regelmäßig zu unangenehmen Auseinandersetzungen mit der Bauherrnschaft, da zunächst der Vorwurf erhoben wird, das gelieferte Material, sei es Vollholz oder ein Holzwerkstoff, sei technisch unzureichend oder bereits bei der Lieferung mangelhaft. Tatsächlich sind aber in den überwiegenden Fällen bauliche Randbedingungen (Detailausbildung), unzureichende Planung oder mangelnde Bauleitung für die auftretenden Schimmelbildungen verantwortlich. Das Material ist unschuldig. Vom Schimmelpilzbefall sind die unterschiedlichsten Materialien betroffen. Ursachen - unzulässig hohen Einbaufeuchten der Materialien, insbesondere bei Bauholz der Holzarten Kiefer und Fichte; - Baufeuchte, die aus Mauerwerk, Estrich, Putz, Beton oder anderen feucht eingebauten Baustoffen resultiert; - Tauwasserbildung infolge
von Konvektionsströmen oder anderen klimatischen Randbedingungen
bei fehlenden In vielen Fällen handelt
es sich um eine Kombination verschiedener Einflussfaktoren. (Auszug aus der Holzbau-Fachzeitschrift die neue quadriga im internet)
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